Le Méridien Frankfurt

4.0 (326 Bewertungen)

Wiesenhüttenplatz 28-38, Frankfurt, 60329, Deutschland   •   Lokale Uhrzeit:     •  Telefon: +49 69 2697 0   •   Impressum & Datenschutz  

4.0

Die Geschichte des Le Méridien Parkhotel in Frankfurt

Erfahren Sie mehr über uns, über unsere Hintergründe und unsere kulinarische und bauliche Entwicklung. Entdecken Sie unsere Anfänge als Parkhotel Kaiserhof.

Parkhotel Aussenansicht

Das Parkhotel Kaiserhof. Ein Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof.

Die Geschichte des Hotels ist die von Wilhelm und Sophie Gömöri, die bereits 1888 ein Hotel gegenüber vom heutigen Standort bauten.

Das erste Haus nannte sich "Hotel Kaiserhof" und war Herberge sowohl des deutschen als auch des italienischen Offiziersvereins sowie des Deutschen Beamten Vereins.

"Parkhotel Kaiserhof" nannte Gömöri den prächtigen Hotelneubau, den er 1905 unweit des Frankfurter Hauptbahnhofs errichtete. Die Ansprüche an Stil und Ausstattung, die die "Herren von Wiesenhütten" an ihr zweites Haus stellten, sind noch heute dank der prächtigen denkmalgeschützten Fassade und vielen Details erkennbar.

Das nach damaligem Geschmack äußerst luxuriös eingerichtete City Hotel in Frankfurt trug seinen Namen zu Recht, grenzte es doch direkt an den parkähnlichen Garten des Wiesenhütten‘schen Anwesens.

Die öffentlichen Räume im Souterrain waren bereits mit damaligen Antiquitäten ausgestattet.

Die Wände waren marmorverkleidet und teilweise mit Fresken verziert. Von kunstvollen Stuckdecken hingen vornehme Kronleuchter. Pompöse Gemälde schmückten Kaminhalle, Schreibzimmer und die Bibliothek. Schauvasen, Skulpturen und andere kleine Kostbarkeiten vermittelten das Flair vornehmer Gediegenheit.

Parkhotel Gaestezimmer

Kulinarik + Gesellschaft. Im Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof.

Der 1854 geborene Wilhelm Gömöri erlernte das Hotelfach in Budapest und Wien und avancierte in Frankfurt zu einer stadtbekannten Persönlichkeit. Markenzeichen waren sein grauer Zylinder und einer weißen Nelke im Knopfloch. Er starb mitten im 1. Weltkrieg mit 63 Jahren.

Sein Sohn Franz übernahm das Hotel und ließ es 1920 total renovieren. Ihm verdankt das Parkhotel sein kulinarisches Renommee.

Zahlreiche Auszeichnungen belegten den Erfolg seiner kulinarischen Ideen. Franz Gömori’s Ruf eilte weit über Frankfurt hinaus dank seiner berühmten Vorspeisen, die schon zwischen 1925 und 1937 mit höchsten Auszeichnungen bedacht wurden.

Diesen Rang hat das Parkhotel in Frankfurt bis heute bewahrt und ausgebaut. Auch im 8. Jahrzehnt seines Bestehens ist die Küche des City Hotel Frankfurt für exquisite Tafelfreuden bekannt.

Den 2. Weltkrieg überstand das Hotel am Frankfurter Bahnhof nahezu unversehrt: ein willkommener Anlass für die amerikanischen Truppen hier für 12 Jahre "Quartier zu machen".

1952 erhielt Franz Gömöri das Restaurant zurück und erlangte schnell wieder den alten Ruf. Nach seinem Tod 1954 beerbte ihn sein Sohn Herbert, ein gelernter Koch und Kellner.

Parkhotel La Truffe

Die Ära Paul Bocuse

Ab 1956 ging das Hotel am Frankfurter Hauptbahnhof wieder vollständig in den Besitz von Herbert Gömöri über und wurde ein Jahr später zur ersten großen IAA nach dem Krieg wiedereröffnet. Ein knappes Jahrzehnt blieb es ein familiengeführtes City Hotel in Frankfurt.

Mittlerweile aber lagen Hotelneubauten stark im Wettbewerb, die Budgets für moderne Investitionen wurden immer umfangreicher. So kam es dann doch letztendlich, dass das Familienunternehmen 1966 an die Participation Hotelières S.A. veräußert wurde.

Nach langwierigen Verhandlungen über die Ausdehnung der Hotelkapazitäten wurde 1970 der angrenzende Neubau eröffnet. Somit erhöhte sich die Anzahl der Zimmer auf 297.

2015 erhöhte sich die Zimmeranzahl mit der 115 m² großen Le Méridien Suite und zwei weiteren Deluxe Zimmern auf insgesamt 300 Zimmer.

Und auch der gastronomische Ruf des Hauses wurde den neuzeitlichen Vorstellungen von exklusivem Genuss angepasst.

Das Parkhotel Frankfurt war eines der ersten deutschen Häuser, das sich der Nouvelle Cuisine widmete. Hier feierte der damals wohl weltbekannteste Koch, Paul Bocuse, einen seiner ersten Auftritte im Ausland. Was zauberte der Meister selbst auf den Teller? Die legendäre Trüffelsuppe au Président Giscard D'Estaing gefolgt von Steinbutt Vigneronne und Geflügelbrüstchen de Bresse.

Deluxe-zimmer-le-meridien-parkhotel-frankfurt

Das Le Méridien Parkhotel Frankfurt

Ende 1979 ging das Parkhotel Frankfurt in Besitz der Bank für Gemeinwirtschaft über – und 1983 schließlich war es die Schweizer Mövenpick International, die das Haus am Wiesenhüttenplatz erwarb und für ein knappes Jahrzehnt zum Flaggschiff der Gruppe in Deutschland machte. Im Januar 1994 wurde das Parkhotel von der englischen Hotelgesellschaft Forte Plc übernommen, welche weltweit mit über 800 Häusern in verschiedenen Kategorien vertreten war. Im Zuge der Neueingliederung aller zu Forte gehörigen Häuser nannte sich das Parkhotel Frankfurt ab dem 18. September 1995 Le Méridien Parkhotel. In einem 18-monatigen, aufwendigen Renovierungsprogramm wurden die 297 Gästezimmer, das Restaurant Le Parc, die Tagungsräume und der Fitnessbereich vollständig umgestaltet und mit neuem Stil und Dekor ausgestattet. Das Le Méridien Parkhotel in Frankfurt nutzte den Hochsommer 2003 für eine umfassende Renovierung von 100 Zimmern im Business-Flügels in neues, hochwertiges Design. Im Jahre 2005 übernahm die amerikanische Hotelgruppe Starwood Hotels & Resorts 130 Le Méridien Hotels und erweiterte sein Gesamtportfolio auf mehr als 850 Hotels weltweit. 2006 wurden alle Zimmer im Business Flügel dem Stil der bereits renovierten Zimmer angepasst. 2007 erfolgte eine Umgestaltung des Lobbybereiches, der Banketträume und des Restaurants Le Parc.

In den folgenden Jahren wurden hauptsächlich die Zimmer mit Le Méridien Betten sowie neuem Mobiliar und Tapeten renoviert. 2012 und 2013 fanden die meisten Arbeiten im Wert von 1,5 Millionen Euro statt.

Modernes Hotel im Frankfurter In-Viertel: Le Méridien Frankfurt heute

Im April 2015 übernahm die Munich Hotel Partners GmbH den Management Vertrag und betreibt das Le Méridien Frankfurt seitdem als Pächter mit einem Franchisevertrag.

Ab Juli 2016 unterzog sich das Le Méridien Frankfurt einer umfangreichen Umbau- und Renovierungsphase mit einer Investitionssumme von 11 Millionen Euro, die sich in drei Abschnitte teilte. Im Sommer wurden 79 Zimmer des zum Legacy Wing umbenannten, ehemaligen Business Flügels sowie der Le Méridien Hub und die neue Gastronomie The Legacy Bar & Grill fertig gestellt. In der zweiten, großen Bauphase blieb das Hotel erstmalig in seiner Geschichte von Dezember 2016 bis einschließlich Februar 2017 für den Hotelbetrieb geschlossen und widmete sich in dieser Zeit 99 Zimmern im Legacy Wing, den Parkflächen, dem Veranstaltungsbereich, der Lobby inklusive dem Hoteleingang sowie der ehemaligen Casablanca Bar. Der frühere Kaiserhof-Eingang wurde großzügig erweitert und als seperater Eingang zum Veranstaltungsbereich wieder geöffnet. In der letzen Bauphase im Sommer 2017 werden die restlichen 42 Zimmer renoviert sowie Abschlussarbeiten an der Außenfassade getätigt.
Im Zuge dieser Neugestaltung wurde der Hotelname zu Le Méridien Frankfurt geändert.

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